Diese Haushaltsfehler sollten Sie kennen und vermeiden

„Nicht mit dem Messer in der beschichteten Pfanne kratzen!“ Diese Weisheit könnte hinsichtlich ihres Bekanntheitsgrades fast ins Grundgesetz aufgenommen werden. Dabei existieren noch viele weitere Fehler in der Küche, von denen die meisten Menschen gar nichts wissen.

Alufolie beidseitig verwenden
Haben Sie Alufolie schon einmal genauer betrachtet? Während eine Seite silbrig glänzt, ist die andere eher matt. Wickeln Sie angebrochene Lebensmittel stets so ein, dass sie mit der matten Seite in Kontakt kommen. Der Grund: die beschichtete Seite der Alufolie könnte winzige Partikel an Ihre Speisen abgeben.

Mehlsorten 1:1 ersetzen
Die Low Carb Küche wird immer beliebter. Mittlerweile finden Sie ein umfassendes Angebot alternativer Mehlsorten, die das unverträgliche Weizenmehl ersetzen sollen. Zumeist besteht aus fein gemahlenen Nüssen, Samen oder Hülsenfrüchten. Jene Zutaten besitzen eine sehr starke Quelleigenschaft. Daher ist beim Backen mit alternativen Mehlsorten immer eine höhere Flüssigkeitszufuhr erforderlich. Zudem enthalten diese Mehlsorten- der Low Carb Ernährung entsprechend- kein oder nur geringe Mengen des Klebeeiweißes Gluten. Somit erhöht sich zwar die Bekömmlichkeit, die Bindeeigenschaft leidet allerdings unter dieser Eigenschaft. Alternative Mehlsorten können Weizenmehl daher nur um höchstens ein Drittel ersetzen. Andernfalls droht ihr Teig später zu bröseln und wird sehr trocken.

Messer mit anderem Geschirr lagern
Legen Sie ein hochwertiges Küchenmesser niemals ohne schützende Hülle zu dem übrigen Geschirr. Nicht etwa, weil die scharfe Klinge Löffel oder Gabeln beschädigen könnte. Das genaue Gegenteil ist der Fall: durch ständige Reibung stumpft die Klinge auf Dauer ab. Daher gilt: hochwertige Messer entweder separat lagern oder mit einer Hülle schützen.

Plastikgeschirr verwenden
Es ist praktisch, bunt ist meistens auch spülmaschinengeeignet. Neben der schlechten Umweltbilanz entstehen aber häufig kleine Risse im Material, wenn Sie zum Beispiel Gemüse oder Obst auf einem Plastikteller schneiden. Hier lagern sich Unmengen Bakterien ab, die- anders als bei Holzbrettern- äußerst hartnäckig sein können.

Milch mit Honig erwärmen
Der süße Schlummertrunk wird meistens falsch zubereitet. Milch in ein Glas füllen, ein paar Löffel Honig hinzugeben, in der Mikrowelle erwärmen und genießen? Geschmacklich macht das keinen Unterschied, aber der gesundheitliche Nutzen bleibt bei dieser Reihenfolge aus. Besser ist es, den Honig erst nach dem Erwärmen in die Milch zu geben. Das Erhitzen zerstört nämlich viele wertvolle Vitamine des Nektars. Jene Inhaltsstoffe, die nachweislich für Entspannung und Wohlbefinden sorgen, wirken dann nur noch durch den Placebo-Effekt.

Erdnüsse und Orangen schälen
Erdnüsse aus der Schale sind am gesündesten. Beim eigenständigen Knacken sind die Hülsenfrüchte dann allerdings noch von einer hellbraunen Haut umgeben. Diese schmeckt zwar etwas bitter, enthält aber viele gesunde Nährstoffe. Hin und wieder sollten Sie die Pelle also ruhig mitessen.
Dass bei verschiedenen Sorten die meisten Vitamine in der Schale stecken, ist allgemein bekannt. Aber hätten Sie das auch von Orangen vermutet? Wenn es den Genuss nicht zu sehr beeinträchtigt, sollten Sie die weißen Fäden nie vollständig entfernen.

Pflaumen waschen
Pflaumen bilden einen weißlich schimmernden Film auf der Pelle, der zum Schutz vorm Austrocknen dient. Auch nach der Ernte erfüllt er eine wichtige Funktion, um die Haltbarkeit zu erhöhen. Durch das Abwaschen und Reiben der Frucht wird er zerstört. Wenn Sie Pflaumen lagern, sollten Sie also unbedingt auf den Erhalt des Schutzfilms achten.

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