Kurkuma: Anwendung und Dosierung der Wunderknolle

Wie bei allen Medikamenten, seien sie nun natürlich oder chemisch, ist die richtige Dosierung und Anwendung enorm wichtig. So ist es auch bei Kurkuma. Die heilende Wirkung der gelben Knolle ist nun schon seit längerer Zeit bekannt. Fakt ist, das Kurkuma im Vergleich zu chemischen Medikamenten besonders verträglich ist. Bei richtiger Dosierung gibt es auch kaum Nebenwirkungen. Um seine volle Wirkung zu entfalten sollten bei der Dosierung von Kurkuma einige Dinge beachtet werden.

Die in Kurkuma enthaltenen Wirkstoffe sind leider nicht sehr gut darin, im Magen absorbiert zu werden. Das heißt, es wird vom menschlichen Körper schwer aufgenommen. Dies hat verschiedene Gründe. Um die Aufnahme zu verbessern empfiehlt es sich, Kurkuma zusammen mit anderen Lebensmitteln einzunehmen. Ansonsten werden die wirksamen Stoffe einfach wieder ausgeschieden. Achte deshalb auf folgende Anwendungstipps. So kannst Du die heilende Wirkung der Knolle auf deinen Körper sicherstellen.

Nimm Kurkuma zusammen mit schwarzem Pfeffer ein

Schwarzer Pfeffer enthält rund 6% Piperin. Dieser Stoff sorgt dafür, das Curcumin 20 mal besser vom menschlischen Körper aufgenommen werden kann, als ohne Zugabe von Piperin. Pro 100 mg Kurkuma sollte ein Milligramm Piperin eingenommen werden. Dies entspricht einer kleinen Prise Pfeffer uns ist somit sehr gut in den Alltag zu integrieren. Würze doch deine nächste Mahlzeit mit Kurkuma und ein wenig schwarzem Pfeffer. Personen mit einem empfindlichen Magen können eventuell empfindlich auf diese beiden Stoffe reagieren. Ist dies bei dir bekannt oder Du hast eine Neigung zu Sodbrennen, dann solltest Du dich langsam an die beiden Gewürze rantasten. Sollte es zu Nebenwirkungen kommen, breche die Einnahme von Kurkuma und Pfeffer ab.

Kurkuma braucht Fette zum wirken

Das in Kurkuma enthaltene Curcumin ist nicht wasserlöslich. Stattdessen ist Curcurmin fettlöslich. Wenn Du also Kurkuma in deine Nahrung einbauen möchtest, dann solltest Du daran denken ein wenig pflanzliche Öle wie zum Beispiel Olivenöl oder Kokosöl beim Kochen zu verwenden. Kombiniere Fette mit schwarzem Pfeffer und der gelben Knolle und du wirst die volle Wirkung verspüren können. Außerdem schmecken Gerichte damit einfach richtig lecker. Sei beim Würzen von Gerichten nicht sparsam. So kannst Du eine gute Wirkung sicherstellen.

So kannst Du Kurkuma einnehmen

Neben der Anwendung als Gewürz zum Kochen gibt es noch einige andere Möglichkeiten Kurkuma einzunehmen. Zum Kochen verwendet man meistens Kurkuma-Pulver. Dies verleiht einen würzigen Geschmack und verleiht dem Gericht eine schöne gelbe Farbe. Du kannst aber auch eine frische Kurkumawurzel einkaufen und diese zum kochen oder in Salaten verwenden. Die ätherischen Öle, welche in der frischen Wurzel noch enthalten sind, verleihen Gerichten einen extra anregenden Geschmack. Die dritte Möglichkeit, Kurkuma einzunehmen, ist die Einnahme in Kapselform. Dies vereinfacht die Einnahme enorm und eignet sich vor allem auch für die Menschen, die den Geschmack von Kurkuma nicht mögen. Achte beim Kauf der Kapseln aber darauf, dass es sich um ein Produkt von Qualität und ein reines Produkt handelt. Vermeide solche Kurkuma-Kapseln im Ausland zu kaufen, denn diese sind oft mit Schwermetallen und Pestiziden belastet. Außerdem lässt sich nicht nachweisen das wirklich drin ist, was auf der Packung drauf steht.

Tägliche Einnahmedosis von Kurkuma

Es gibt keine genauen Vorgaben, wie viel Kurkuma ein erwachsener Mensch einnehmen sollte. Studien geben aber grobe Richtlinien vor, in denen Du selbst schauen kannst welche Dosis für dich am besten wirkt. Es wird empfohlen bei Dauereinnahme von Kurkuma folgende Mengenangaben einzuhalten:

– Frische Kurkuma-Wurzel: 1,5g bis 3g pro Tag
– Kurkuma-Extrakt (zum Beispiel in Kapselform): 1,2g bis 1,8g pro Tag
– Kurkuma-Pulver: bis zu 13g pro Tag

Bei akuten Erkrankungen und kurzer Anwendung von 3-5 Tagen darf pro Tag bis zu 10g Kurkuma eingenommen werden. Dies kann zum Beispiel im Falle einer Erkältung für Linderung sorgen. Die Einnahme sollte sich aber in beiden Fällen auf drei Portionen über den Tag verteilen. Besteht eine Schwangerschaft, eine Neigung zu Blutungen oder Gallensteine, so sollte vor der Einnahme von Kurkuma ein Arzt aufgesucht werden.

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